11. Februar 2026 · 10 min
Was kostet eine Website? Der ehrliche Preisvergleich für 2026

Du googelst "Was kostet eine Website?" und bekommst Antworten zwischen 0 € und 50.000 €. Sehr hilfreich.
Das Problem: Die meisten Preisvergleiche im Netz kommen von Agenturen, die ihre eigenen Preise rechtfertigen wollen — oder von Baukasten-Anbietern, die ihre Abo-Modelle verkaufen. Wirklich neutrale, datenbasierte Antworten gibt es kaum.
Dieser Artikel macht es anders. Wir schlüsseln die echten Kosten auf — einmalig und laufend — vergleichen alle Optionen mit konkreten Zahlen und erklären, wann welcher Weg sinnvoll ist. Und ja, wir zeigen auch, wo wir mit siteklar stehen — weil Transparenz besser ist als Marketing-Floskeln.
Die vier Wege zur eigenen Website
Es gibt genau vier Optionen. Jede hat ihren Platz — und ihre Fallen.
1. Website-Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)
Einmalig: 0 € Monatlich: 9–45 € Jahreskosten: 108–540 €
Baukästen werben mit Einfachheit: Template wählen, Texte rein, fertig. Die Realität sieht anders aus.
Die Zeit, die niemand einrechnet. Du sitzt am Wochenende drei, vier Stunden am Laptop. Du verschiebst Boxen, kämpfst mit dem Spalten-Layout, googelst "Jimdo Kontaktformular funktioniert nicht". Nach zwei Wochen hast du eine Website, die okay aussieht — und 15+ Stunden deiner Zeit verschlungen hat. Zeit, die du in dein Unternehmen hättest investieren können.
Und dann sieht sie aus wie jede andere. Baukästen bieten Templates — und genau das bekommst du. Dasselbe Layout, das tausend andere Friseure, Berater oder Installateure verwenden. Dein Unternehmen ist individuell. Deine Website sollte es auch sein.
Das eigentliche Problem kommt danach. Deine Website braucht regelmäßige Pflege — neue Öffnungszeiten, ein Mitarbeiterfoto, ein aktuelles Angebot. Aber jede Änderung bedeutet: Einloggen, das Backend verstehen, aufpassen dass nichts verrutscht. Das kostet jedes Mal 20, 30 Minuten. Das Ergebnis: Die meisten Unternehmer aktualisieren ihre Baukasten-Website fast nie. Die Seite veraltet, wirkt unprofessionell, verliert Google-Rankings — und du fragst dich, warum keine Anfragen mehr kommen.
Performance. Laut Google brauchten 70 % der mobilen Websites über fünf Sekunden zum Laden. Bei Baukästen ist das besonders ausgeprägt — der aufgeblähte Code bremst. Und jede Sekunde Ladezeit kostet dich ~7 % Conversion Rate.
SEO-Grenzen. Bei vielen Baukästen kannst du Meta-Titles und Descriptions nur eingeschränkt individuell setzen. Google Tag Manager? Oft nicht einbaubar. Erweiterte Schema-Markups? Vergiss es.
Vendor Lock-in. Deine Website gehört nicht dir. Du kannst sie nicht zu einem anderen Anbieter umziehen. Wenn Wix die Preise erhöht oder Features streicht, hast du zwei Optionen: zahlen oder komplett neu anfangen.
Fazit Baukasten: Du sparst kein Geld — du tauschst Geld gegen deine Zeit. Und dann hörst du auf zu updaten.
2. AI-Website-Builder (v0, Durable, Framer AI)
Einmalig: 0–100 € Monatlich: 0–40 €
Du tippst "Installateur Wien" ein, die KI spuckt in 30 Sekunden eine fertige Website aus. Beeindruckend — auf den ersten Blick.
Das Problem ist nicht die KI. AI ist ein extrem mächtiges Werkzeug — in den richtigen Händen. Das Problem ist, dass dir ein Self-Service-Tool die Arbeit eines Spezialisten verspricht. Was du bekommst, ist ein Prototyp. Er sieht ungefähr richtig aus, aber die Texte sind generisch, die Bilder passen nicht und das Layout ist das gleiche, das die KI auch dem Friseur in Graz und dem Steuerberater in Linz gibt.
Der Feinschliff fehlt — und der macht den Unterschied. Also fängst du an, Dinge zu verschieben, Texte umzuschreiben, Farben anzupassen. Und merkst: Ohne Erfahrung in Design, Nutzerführung und technischem SEO landest du wieder beim selben Problem wie beim Baukasten — du bastelst stundenlang und das Ergebnis ist trotzdem mittelmäßig. Denn Core Web Vitals, Schema-Markup und saubere Seitenstruktur erledigt kein Self-Service-Tool von alleine.
Und danach? Änderungen sind genauso auf dir. Neue Texte, ein Foto tauschen, eine Seite ergänzen — du sitzt wieder selbst dran. AI-Builder sind ein guter Startpunkt, um zu sehen was möglich ist. Aber eine Website, die dein Unternehmen wirklich repräsentiert und langfristig performt, braucht jemanden, der weiß was er tut.
3. Freelancer
Einmalig: 1.000–5.000 € Stundensatz: 70–100 € (Quelle)
Ein guter Freelancer liefert individuelles Design und sauberen Code zu fairen Preisen — ohne den Overhead einer Agentur.
Vorteile: Persönlicher Kontakt, flexibel, meist günstiger als Agenturen bei vergleichbarer Qualität.
Risiken: Verfügbarkeit (eine Person = ein Flaschenhals), keine Vertretung bei Krankheit/Urlaub, Qualität schwankt enorm. Ein Freelancer der "Webdesign" anbietet kann alles sein — vom studierten UX-Designer bis zum Quereinsteiger mit einem YouTube-Tutorial.
Versteckte Kosten: Hosting musst du selbst organisieren. Updates, Sicherheit, Wartung? Entweder machst du das selbst oder zahlst extra — typisch 200–600 € pro Jahr.
4. Agentur
Einmalig: 5.000–20.000+ € Stundensatz: 80–160 € (Quelle)
Agenturen bieten das Rundum-Sorglos-Paket: Strategie, Design, Entwicklung, SEO, Launch. Dafür zahlst du den Overhead mit — Büro, Projektmanagement, Verwaltung. 25–40 % des Preises gehen in interne Kosten, nicht in deine Website.
Wann eine Agentur Sinn macht: Große Projekte mit mehreren Stakeholdern, komplexe Shop-Systeme, Mehrsprachigkeit, oder wenn du ein Team brauchst, das monatelang am Projekt arbeitet.
Wann eine Agentur übertrieben ist: Für eine Unternehmenswebsite mit 5–10 Seiten, die hauptsächlich informieren und Anfragen generieren soll. Das ist 90 % aller KMU-Websites — und dafür 8.000 € oder mehr zu zahlen ist 2026 nicht mehr zeitgemäß.
Was die meisten Vergleiche verschweigen: Die laufenden Kosten
Die Einmalkosten sind nur die halbe Wahrheit. Hier ist, was danach kommt:
| Kostenpunkt | Typisch pro Jahr |
|---|---|
| Domain (.at) | 12–30 € |
| Hosting | 60–300 € |
| SSL-Zertifikat | 0 € (bei den meisten Hostern gratis) |
| Wartung & Updates | 200–600 € |
| E-Mail-Hosting | 12–216 € |
| Content-Pflege | 0 € (selbst) bis 2.400 € (Agentur) |
| Summe | ~300–3.500 €/Jahr |
Quelle: Hostinger Wartungskosten-Guide
Bei Baukästen zahlst du das Abo (108–540 €/Jahr) plus etwaige Premium-Features. Bei Freelancer- und Agentur-Websites musst du Hosting und Wartung separat kalkulieren — oder hoffen, dass nichts kaputt geht.
Und was ist mit der Migration einer bestehenden Website?
Falls du bereits eine Website hast und einen Relaunch planst: Die Content-Übernahme ist ein unterschätzter Kostentreiber. Manuelle Migration kostet ~30 € pro Seite — bei einer Website mit 30 Seiten sind das 900 € nur für die Inhaltsübertragung, bevor überhaupt etwas designt wird. Klassische Relaunch-Projekte starten bei 2.000 € für kleine Seiten und gehen bis 20.000 €+ für umfangreichere Auftritte.
Bei siteklar übernehmen wir die komplette Migration deiner bestehenden Inhalte — Texte, Bilder, Struktur. Du musst nichts zusammensuchen oder aufbereiten. Wir holen alles von deiner alten Seite, geben dem Ganzen ein individuelles Design und bringen es auf eine moderne, schnelle Plattform. Ohne Aufpreis.
Die ehrliche Rechnung: Was dich eine Website über 3 Jahre kostet
| Option | Einmalig | Jahr 1 | Jahr 2 | Jahr 3 | 3-Jahres-Kosten |
|---|---|---|---|---|---|
| Baukasten (Premium) | 0 € | 300 € | 300 € | 300 € | 900 € |
| AI-Builder (Pro) | 0 € | 360 € | 360 € | 360 € | 1.080 € |
| Freelancer + Hosting | 3.000 € | 400 € | 400 € | 400 € | 4.200 € |
| Agentur + Wartung | 10.000 € | 1.200 € | 1.200 € | 1.200 € | 13.600 € |
| siteklar | 299 € | 348 € | 348 € | 348 € | 1.343 € |
Der Unterschied ist nicht nur der Preis. Es ist, was danach passiert.
Beim Baukasten bastelst du selbst — bis du aufhörst. Beim Freelancer organisierst du Hosting, Wartung und Updates selbst. Bei der Agentur zahlst du für jeden Handgriff extra.
Bei siteklar schreibst du uns einfach. Neue Öffnungszeiten? Ein zusätzliches Teamfoto? Eine Aktion auf die Startseite? Du schickst eine kurze Nachricht — wir setzen es um. 5 Änderungen pro Monat sind im Service-Paket inklusive. Dazu Hosting, SSL, Sicherheitsupdates und ein persönlicher Ansprechpartner. Alles für 29 €/Monat.
Und jede Website wird individuell für dein Unternehmen designt. Keine Templates, keine Baukästen, kein "sieht aus wie jede andere Seite".
Warum die Preise so auseinandergehen
Die Spanne von 0 € bis 20.000 € erklärt sich durch drei Faktoren:
1. Overhead. Eine 15-Personen-Agentur mit Büro in Wien hat andere Fixkosten als ein Solo-Entwickler. Das hat nichts mit der Qualität deiner Website zu tun — aber sehr viel mit der Rechnung, die du bekommst.
2. Technologie. Wer 2026 noch WordPress-Themes anpasst und manuell PHP debuggt, braucht 30+ Stunden für eine einfache Firmenwebsite. Moderne Tools und AI-gestützte Entwicklung haben diesen Aufwand drastisch reduziert — aber nur, wenn man sie auch einsetzt.
3. Prozess. Eine klassische Aufschlüsselung für eine Firmenwebsite umfasst ~83 Stunden — von Analyse über Design bis zum Launch. Das war der Stand von vor ein paar Jahren. Mit moderner Toolchain und klaren Prozessen lässt sich das heute auf einen Bruchteil komprimieren, ohne Qualitätsverlust.
Was zählt wirklich?
Am Ende sind nur vier Dinge wichtig:
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Ladezeit unter 2 Sekunden. Jede Sekunde darüber kostet dich ~7 % Conversion Rate. Eine Google-Studie zeigt: 100ms schnellere Ladezeit = 8,4 % mehr Conversions im Retail.
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Sauberes SEO. 85 % der Verbraucher nutzen das Internet, um lokale Unternehmen zu finden. Ohne saubere technische SEO-Grundlage bist du für diese Menschen unsichtbar.
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Mobile first. Über 60 % des Traffics kommt vom Handy. Eine Website, die am Smartphone schlecht aussieht, verliert die Mehrheit ihrer Besucher.
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Inhalte, die überzeugen. Das beste Design nützt nichts, wenn die Texte nicht klar kommunizieren, was du anbietest und warum man dich kontaktieren sollte.
Ob du dafür 300 € oder 15.000 € zahlst, hängt nicht von der Qualität ab — sondern vom Weg, den du wählst.
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