12. Februar 2026 · 12 min
Website selber machen oder Agentur beauftragen? Ein ehrlicher Vergleich

Du sitzt abends am Laptop. Template gewählt, Farben angepasst, Texte rein. Nach drei Stunden sieht es okay aus. Nach zwei Wochen hast du eine Website. Und nach sechs Monaten loggst du dich nicht mehr ein.
Das ist kein Klischee. 25 % aller kleinen Unternehmen aktualisieren ihre Website weniger als einmal im Jahr. Die Seite veraltet, die Texte stimmen nicht mehr, die Bilder wirken gestellt. Kunden merken das. 75 % der Konsumenten beurteilen die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens anhand seines Webdesigns — und zwar innerhalb von 50 Millisekunden. Das ist schneller, als du diesen Satz lesen kannst.
Die Frage "Selber machen oder machen lassen?" ist also keine rein finanzielle. Es geht darum, was bei deinen Kunden ankommt. Und das hängt davon ab, welchen Weg du wählst — und wie ehrlich du zu dir selbst bist.
Die Wahrnehmungslücke: Was Unternehmer glauben vs. was Kunden erleben
Hier ist eine Zahl, die wehtut: 91 % der Unternehmer sind überzeugt, dass sie ihren Kunden ein gutes Online-Erlebnis bieten. Aber nur 21 % der Kunden sehen das genauso.
Diese 70-Punkte-Lücke ist das Kernproblem. Unternehmer schauen auf ihre Website und denken: "Sieht doch gut aus." Kunden schauen drauf und denken: "Sieht aus wie 2019."
Der Grund? 68 % der Konsumenten erwarten von kleinen Unternehmen denselben digitalen Standard wie von großen. Dein Kunde vergleicht deine Website nicht mit dem Installateur zwei Straßen weiter — er vergleicht sie mit den letzten zehn Websites, die er besucht hat. Darunter Amazon, sein Lieblings-Restaurant und der Online-Shop, bei dem er gestern bestellt hat.
Die drei Wege — ehrlich bewertet
1. Website-Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)
Du sparst Geld. Du zahlst mit deiner Zeit.
Ein Baukasten kostet 10–45 € im Monat. Klingt günstig. Aber eine typische DIY-Website verschlingt 20–30 Stunden deiner Arbeitszeit — für ein Ergebnis, das du dir selbst schönredest.
Was in den meisten Vergleichen fehlt: Die Stunden, die du abends und am Wochenende investierst, haben einen Wert. Wenn deine Arbeitszeit 50 € pro Stunde wert ist (und das ist für Selbstständige in Österreich eher konservativ), dann sind 30 Stunden Bastelei 1.500 € an verlorener produktiver Zeit. Für eine Website, die aussieht wie jede andere.
Performance. Wix-Websites brauchen im Schnitt 6,8 Sekunden für den Largest Contentful Paint — Google empfiehlt unter 2,5 Sekunden. Squarespace liegt bei 3,6 Sekunden. Eine einzelne Wix-Seite feuert 66 Netzwerkanfragen und blockiert den Browser zwei Sekunden lang mit JavaScript. Jede Sekunde Ladezeit über einer Sekunde erhöht die Absprungrate um 32 %. Bei fünf Sekunden sind es 90 %.
SEO-Grenzen. Baukasten-HTML ist exponentiell aufgeblähter als handgeschriebener Code, mit hunderten Validierungsfehlern — manche davon beeinträchtigen direkt dein Ranking. Kein Zugriff auf den Quellcode, eingeschränkte URL-Strukturen, kein Schema-Markup.
Vendor Lock-in. Deine Website gehört dir nicht. Du kannst sie nicht zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Wenn Wix die Preise erhöht, hast du zwei Optionen: zahlen oder komplett neu anfangen. 4,7 Millionen Nutzer sind 2024 von Baukästen zu anderen Lösungen gewechselt — und haben dabei oft ihre gesamte Website verloren. Der Recovery-Zeitraum nach einer erzwungenen Migration beträgt bis zu 9 Monate, bis du dein vorheriges Google-Ranking wiedererreichst.
Fazit Baukasten: Günstig in der Theorie. In der Praxis tauschst du Geld gegen deine Zeit — und das Ergebnis überzeugt weder Google noch deine Kunden.
2. Klassische Agentur
Professionell — aber für die meisten Unternehmen überdimensioniert.
Eine österreichische Agentur berechnet 90–180 € pro Stunde. Ein typisches Firmenprojekt umfasst 25–60 Stunden. Das sind 5.000–10.000 € für eine Unternehmenswebsite — dazu laufende Wartungskosten von 200–600 € pro Jahr.
Für komplexe Projekte — große Shops, Mehrsprachigkeit, Enterprise-Anforderungen — ist das gerechtfertigt. Aber für eine Firmenwebsite mit 5–10 Seiten, die informieren und Anfragen generieren soll? Das sind 90 % aller KMU-Websites. Und dafür 8.000 € zu zahlen ist 2026 nicht mehr nötig.
Was du für den Preis bekommst, ist nicht nur die Website. Es ist der Overhead. 25–40 % des Agenturpreises gehen in interne Kosten — Büro, Projektmanagement, Verwaltung. Nichts davon verbessert deine Website. (Das haben wir auch in unserem Preisvergleich detailliert aufgeschlüsselt.)
Der wahre Schmerz kommt danach. Deine Website ist fertig, die Agentur liefert ab — und dann? Jede kleine Änderung kostet extra. Neue Öffnungszeiten? 80 € für 15 Minuten Arbeit. Ein Foto tauschen? Termin anfragen, Briefing schreiben, warten. Die Folge: Du änderst nichts. Die Website veraltet. Derselbe Kreislauf wie beim Baukasten — nur teurer.
Fazit Agentur: Du bekommst Qualität, bezahlst aber für eine Struktur, die du als kleines Unternehmen nicht brauchst. Und nach dem Launch bist du wieder allein.
3. siteklar: Professionell, ohne den Agentur-Overhead
Individuelle Website, persönlich betreut, zum fairen Preis.
Die Technologie hat sich verändert — die Preise vieler Anbieter nicht. Moderne Entwicklungsmethoden und KI-gestützte Workflows haben den Aufwand für eine professionelle Website drastisch reduziert. Was früher 60 Stunden dauerte, geht heute deutlich schneller — ohne Qualitätsverlust.
Bei siteklar nutzen wir genau das. Jede Website wird individuell für dein Unternehmen designt — kein Template, kein Baukasten. Dafür saubere Technik, ohne Büro-Overhead, ohne aufgeblähte Prozesse, ohne Projektmanagement-Layer.
Performance. Unsere Websites erreichen PageSpeed-Scores von 95+ — während Baukästen bei 70–85 liegen und WordPress-Seiten nur 46 % der Core Web Vitals bestehen. Das sind keine Nuancen. Denn: 100 ms schnellere Ladezeit bedeuten 8,4 % mehr Conversions.
Betreuung inklusive. Der größte Unterschied: Bei siteklar ist die laufende Betreuung dabei. Du schreibst uns eine kurze Nachricht — die Änderung ist live. Kein Backend, kein Briefing-Dokument, kein Termin in drei Wochen. 5 Änderungen pro Monat sind im Service-Paket inklusive.
Was die meisten Vergleiche verschweigen
Deine Zeit ist Geld — und niemand rechnet sie ein
Selbstständige in Österreich arbeiten durchschnittlich 49,4 Stunden pro Woche. 63 % arbeiten mehr als 50 Stunden. Jede Stunde, die du in deine Website steckst, fehlt an einer anderen Stelle — in der Kundenakquise, in der Leistungserbringung, in deinem Feierabend.
Die Baukasten-Rechnung "kostet nur 15 € im Monat" ignoriert, dass du als Unternehmer mindestens 20–30 Stunden deiner Zeit investierst. Bei einem konservativen Stundenwert von 50 € sind das 1.000–1.500 € versteckte Kosten — für das Erstsetup allein. Dazu kommen die 20–30 Minuten für jede einzelne Änderung danach. Wenn du ehrlich bist: Dafür hast du keine Zeit.
70 % aller Websites haben kein einziges Conversion-Element
70 % der Unternehmens-Websites haben keinen klaren Call-to-Action auf der Startseite. Keine Handlungsaufforderung, kein Kontaktformular im Blickfeld, kein klarer nächster Schritt für den Besucher.
Das Ergebnis: Besucher kommen, schauen sich um — und gehen wieder. 88 % kehren nach einer schlechten Erfahrung nie zurück. Nicht weil dein Angebot schlecht ist. Sondern weil deine Website nicht sagt, was der Besucher als Nächstes tun soll.
Mobile entscheidet — und die meisten DIY-Websites verlieren hier
63 % des gesamten Website-Traffics kommen von mobilen Geräten. 53 % der mobilen Nutzer verlassen eine Seite, die länger als 3 Sekunden lädt. 57 % empfehlen ein Unternehmen mit schlechter mobiler Website nicht weiter.
Baukästen werben mit "responsive Templates". In der Praxis scheitern 17 % der kleinen Unternehmens-Websites an Googles Mobile-Friendly-Standard. Und mobile-freundliche Websites haben 40 % höhere Conversion-Rates als nicht optimierte.
Die echte Entscheidungsmatrix
Vergiss "günstig vs. teuer". Die richtige Frage ist: Wofür hast du die Kapazität?
| Baukasten | Agentur | siteklar | |
|---|---|---|---|
| Einmalig | 0 € | 5.000–10.000 € | 299 € |
| Monatlich | 15–45 € | 100–300 € (Wartung) | 29 € |
| Deine Zeitinvestition | 20–30+ Stunden | 5–10 Stunden (Briefing) | 1–2 Stunden (Input) |
| Änderungen | Du selbst | Kostenpflichtig (80–160 €/h) | Inklusive |
| Performance | 70–85 PageSpeed | 60–90 PageSpeed | 95+ PageSpeed |
| Individuelles Design | Template-basiert | Ja | Ja |
| SEO-Grundlage | Eingeschränkt | Gut | Sehr gut |
| Vendor Lock-in | Ja | Nein | Nein |
Wähle den Baukasten, wenn:
- Du ein Hobby-Projekt oder eine einfache Visitenkarte brauchst
- Du Spaß am Basteln hast und die Zeit dafür aufbringst
- SEO und Performance für dich keine Rolle spielen
Wähle eine Agentur, wenn:
- Du ein komplexes Projekt mit vielen Stakeholdern hast
- Du einen Online-Shop mit hunderten Produkten brauchst
- Du ein Budget von 10.000 €+ eingeplant hast
Wähle siteklar, wenn:
- Du eine professionelle Website willst, ohne selbst zu basteln
- Du ein kleines bis mittleres Unternehmen führst und deine Zeit anderswo besser investiert ist
- Du laufende Betreuung willst, damit die Website auch nach dem Launch aktuell bleibt
Was in Österreich noch dazukommt
In Österreich gelten besondere Regeln für Unternehmens-Websites. Ein fehlendes oder fehlerhaftes Impressum kann bis zu 3.000 € kosten (ECG). Wer einen Blog führt, braucht zusätzlich eine Blattlinie — sonst drohen bis zu 20.000 € Strafe (MedienG). Und die DSGVO-Datenschutzbehörde hat 2024 62 Geldbußen in einer Gesamthöhe von 1.684.230 € verhängt.
Das sind keine theoretischen Risiken. Wir haben einen kompletten Guide zu Impressum und Datenschutz geschrieben — lies ihn, bevor du eine Website live schaltest.
Bei einem Baukasten bist du für die Rechtskonformität komplett selbst verantwortlich. Eine Agentur stellt dir das in Rechnung. Bei siteklar ist es von Anfang an eingebaut.
Die ehrliche Antwort
Es gibt keinen universell richtigen Weg. Aber es gibt einen häufigen Fehler: Die eigene Zeit unterschätzen.
92 % der österreichischen Unternehmen mit 10+ Mitarbeitern haben eine Website. Aber "eine Website haben" und "eine Website haben, die arbeitet" sind zwei verschiedene Dinge. Gut gestaltetes UI kann die Conversion-Rate um bis zu 200 % steigern — herausragendes UX sogar um 400 %. Der Unterschied zwischen "wir haben eine Website" und "unsere Website bringt uns Kunden" ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis von Können — oder vom Fehlen davon.
Wenn du dich fragst, ob du deine Website selbst machen sollst: Frag dich nicht, ob du es kannst. Frag dich, ob es die beste Verwendung deiner nächsten 30 Stunden ist.
Bei siteklar bauen wir individuelle Websites für Unternehmen — persönlich betreut, technisch einwandfrei und zum transparenten Preis. Keine Templates, kein Overhead. Unverbindlich anfragen →